Donnerstag, 30. April 2015

Burger ohne totes Tier und Plastikkäse

Im Grunde steht es mir gar nicht zu, über dieses Rezept zu bloggen. Denn das ist ja von Frau Ringelmiez, und die hat das schon getan - siehe Link. Aber da es definitiv eines unserer Lieblingsrezepte geworden ist - verlinkt habe ich es schon öfter mal - muss ich mich doch wenigstens noch einmal kurz darüber auslassen.

Wie ich ja schon oft geschrieben habe, sind wir hier alle keine wirklichen Veganer, noch nicht mal 100 %ige Vegetarier. Wir essen wenig, sehr wenig Fleisch. Ich eigentlich fast gar nicht. Fisch gibt es des Öfteren mal. Der Mann mag gern Geflügel. Schwein, Rind, das hatten wir alles schon seit Ewigkeiten nicht mehr auf dem Tisch (bis auf die 2-3 Male in den letzten Jahren, an denen sich die Kinder Hackbällchen gewünscht haben, die hinterher ich mir reinwürgen musste, nur damit sie nicht weggeschmissen werden...).

Vegan koche ich ab und zu gerne bewusst. Wobei viele Gerichte, die man bzw. wir so täglich essen, von sich aus vegan sind.

Ich glaube, so ganz auf tierische Produkte wie Käse, Joghurt kann ich nicht verzichten, zumindest momentan nicht. Aber wie gesagt, manchmal bemühe ich mich bewusst um vegane Mahlzeiten oder sogar Tage.

Dabei sind die Hirseburger wirklich ganz vorn mit dabei. Wir machen es ähnlich wie in Ellas Blogbeitrag beschrieben, ich bereite die Bratlinge zu, das mache ich meistens schon etwas vorher, denn wir essen die Burger gerne kalt. Dann gibt es eine Auswahl an Zutaten (heute werden es Rucola, Kresse, Gurken, veganes Pesto, Paprika, Radieschen, Senf und Ketchup sein) auf den Tisch. Als Brötchen nehmen wir gerne Toastbrötchen, die Roggen Bio-Finn-Brötchen von Rewe z.B. Und dann kann sich jeder seinen Burger gestalten, wie er mag.

Die Kinder essen es manchmal, manchmal auch nicht. Aber gut, das ist eh ein Thema für sich ;)

Der Mann und ich freuen uns zumindest schon wieder darauf! Hurra! In diesem Sinne: nachkochen erlaubt und erwünscht!


Dienstag, 28. April 2015

Umorganisationen

Ich habe es ja noch gar nicht erwähnt, aber nächste Woche fange ich wieder an zu arbeiten. Natürlich mache ich mir im Vorfeld meine Gedanken, wie das alles so klappt mit der Organisation.

Grundsätzlich habe ich entsprechend der Betreuungszeit meiner Kinder im Kindergarten genug Zeit, mein vereinbartes Pensum abzuarbeiten und einigermaßen ohne großen Stress hin und her zu kommen. Nun gibt es außer Arbeit und Kindergartenbelieferung ja aber noch so das ein oder andere, was hier zu tun ist. Und nach den "langen" Tagen im Kindergarten mit den Kindern noch einkaufen gehen, das muss ich auch nicht jedes Mal haben.

Es zeichnete sich also ab, dass es, obwohl eigentlich nicht unbedingt notwendig, gut sein könnte, wenn ich morgens so früh wie möglich und am besten noch vor Beginn der vereinbarten Kernzeit im Büro auftauche. Zusätzlich werde ich mich ja auch regelmäßig um Überstunden bemühen müssen, um die Schließzeiten im Kindergarten und ab September die nicht betreuten Schulferien abzudecken.

Das Frühstück ist nicht unbedingt mein liebstes Tagesevent mit den Kindern... Im Grunde gibt es jeden morgen nur eines, nämlich Streit. Nein, Streit, Genörgel, Geheule, Geschimpfe, Gejammer, Gemecker. Das nervt und ärgert mich. Irgendwie krieg ich da keinen Dreh rein.  Es wird über alles gemosert. Aber ich bestehe einfach auch auf ein paar Dinge, z.B., dass gesund gefrühstückt wird. Ich sehe es gar nicht ein, hier unter der Woche täglich Toast mit Nutella zu servieren - das gibt es gerne mal am Wochenende, aber sonst nicht. Müsli, richtiges Brot oder Obst. Alles auch Dinge, die den Kindern eigentlich schmecken. Aber wenn man gerne motzen will...

Außerdem dauert das Ganze eeeeeewig.

Viel früher aufstehen finde ich nicht so die Option, unsere Kinder gehen eh spät genug ins Bett, das ist abends einfach der Ablauf, an dem nicht viel zu ändern ist, da der Mann erst spät von der Arbeit kommt.

Letztendlich habe ich mich jetzt dazu durchgerungen, dass die Kinder zumindest an den Tagen, an denen ich arbeiten werde, im Kindergarten frühstücken. Klar, sie hatten ansonsten auch ihre Brotdosen dabei mit Brot, Obst und Gemüse. Aber jetzt gibt es zu Hause halt gar nichts, dafür wird der Brotdoseninhalt entsprechend aufgestockt, und sie können gleich nach Ankunft im Kindergarten essen, oder eben nach dem Morgenkreis, je nach Hunger (und Laune).

Nach zwei Testtagen zeigt sich: ich hätte das schon viel früher so machen sollen. Denn das Beste, das Allerbeste daran ist einfach, dass dieser elende Streit morgens wegfällt.

Irgendwie konnte ich mich einfach nicht so mit dem Gedanken anfreunden, dass die Kinder hier ohne etwas im Magen das Haus verlassen. Old fashioned? Aber wie es scheint, geht es uns allen damit besser. Und es gibt sicher auch Familien, denen gar nichts anderes übrig bleibt. Warum sollte das uns bzw. meinen Kindern dann also schaden? Ich bin gespannt, ob es weiterhin so gut klappt.

Und wie gesagt: wir verlassen das Haus jetzt alle gut gelaunt. Und das ist toll!

Montag, 27. April 2015

Glücksmomente 18/2015

Nach einer Woche schändlicher Vernachlässigung bekommt mein Blog-Baby heute gleich zwei neue Posts. Irgendwie fehlt mir grad mal wieder die Zeit, was daran liegt, dass ich heute nunmehr meine letzte Woche vor meinem beruflichen Wiedereinstieg starte.

Und das ist auch schon der erste Glücksmoment, denn ich habe letzte Woche Montag meinen Vertrag unterzeichnet, hurra hurra hurra! Ich freue mich jetzt schon richtig auf den Arbeitsbeginn. Trotzdem wird sich hier einiges ändern, immerhin verschwinden die Dinge, die es um Kinder, Familie usw. zu erledigen gibt damit ja nicht ;) Aber das sollte wohl alles machbar sein.

Ein  bisschen Bammel habe ich auch doch mittlerweile vor der fachlichen Seite, denn man kann es nicht anders sagen als: ich bin komplett raus. Aber gut, ich war ja mal nicht dumm und vor der Elternzeit auch richtig gut drin im Job. Auf der "technischen" Seite, sprich bei den Programmen und der Bedienung derselben sollte sich nicht so sehr viel geändert haben, und das war auch immer etwas, worin ich fit war. Wird schon laufen.

Supercool war mal wieder meine liebe Freundin, die weltbeste Frau Ringelmiez, mit der ich am Dienstag eine kleine Tour unternommen habe (bei der ich unter anderem einen kleinen Blick hinter die Kulissen im Verlag werden durfte, für den sie als freie Autorin arbeitet, interessant, interessant...!). Als ich sie abholte, begrüßte sie mich mit Muffins und Wunderkerzen, zur Feier meines Vertragsabschlusses! Vielen Dank nochmal dafür, das war so lieb <3


Genäht, genäht, genäht habe ich, leider nicht so viel, wie ich wollte, aber immerhin.

Mein Tochterkind hat endlich den passenden Partnerlookrock zu meiner Frau Hilda bekommen. Ich bin so begeistert von dem kleinen, süßen Röckchen! Im Grunde sieht er genau aus, wie meiner, nur die Gummikordel im Bund habe ich weggelassen, wegen hängenbleiben und eh bald verlieren und so..
 

Die junge Lady hat sich zumindest sehr gefreut. Hier trägt sie ihn Probe, irgendwie ist sie momentan so flitzig, dass ich keine guten Bilder machen kann. Aber ich werde mir demnächst mal jemanden suchen, der uns gemeinsam mit den Röcken ablichtet.
 

Dann gab es noch ein Sommerkleid für meine Tochter. Der Schnitt stammt von Lillesol und Pelle. Den Stoff von Hamburger Liebe habe ich letztes Jahr auf dem Stoffmarkt gekauft. Ich habe lange überlegt, was der werden will. Das Kleid nur aus dem Stoff zu nähen, das wäre mir dann doch zu viel geworden, also habe ich einfach eine Passe eingearbeitet. Ich finde, dass das Grau ganz wunderbar passt. Und dann war mir das Kleid "nur so" doch zu langweilig, so dass ich noch eine Applikation vorne angebracht habe. Ich bin ja nicht so der Held im applizieren, aber dieses Mal ist es mir gut gelungen, so dass ich ausnahmsweise rundum zufrieden bin!
 

Das hier waren übrigens meine Applikationsvorlagen :)


Am Freitag haben wir das erste Mal den Grill angeschmissen, leckeren grünen Spargel gegrillt und die tolle Sicht von unserem Balkon genossen.
 

Am Wochenende gab es dann für und mit jedes/m Kind noch jeweils einen "ich bin schon groß"-Glücksmoment. Der Sohn hat endlich seinen Schulranzen bekommen..
 

.. und die Tochter hat die ersten Meter auf dem Fahrrad zurückgelegt. Das hatte sie sich schon so lange gewünscht. Ich musste erst mal unser kleines Rad wiederorganisieren, das war verliehen, aber nun war es endlich da und sie war ganz stolz.
 

Das waren meine Glücksmomente, mehr findet ihr wie immer bei Pia!

Wochenende in Bildern 25./26.04.2015

Dieses Wochenende war bei uns nicht besonders viel los. Aber da ich in der letzten Woche so richtig gar nicht zum Bloggen gekommen bin, hatte ich mir fest vorgenommen, wieder bei den Wochenenden in Bildern dabei zu sein. Und tatsächlich sind doch ein paar Aufnahmen dabei herausgekommen :) Aber seht selbst:
 
Ich beginne auch gleich mit ein bisschen mogeln: Freitag war einfach so tolles Wetter, dass wir zum ersten Mal den Grill angeschmissen haben. Wir haben zwar nur grünen Spargel gegrillt, der war dafür umso leckerer. Jetzt geht hoffentlich wieder die Zeit los, in der wir unseren Balkon mit schönem Blick auf den Freiburger Schlossberg genießen können!
 

Samstagmorgen: wir sitzen quasi im Halbdunkeln, da am Freitag hier ein Rollo runtergekracht ist und jetzt erstmal repariert werden muss. Gnäh...
 
 
Die Tochter zieht sich da lieber in ihr, öhm, Atelier zurück und malt ein paar bunte Bilder.

 
Am späten Vormittag treffen wir uns mit Freunden, um an einer Probestunde Karate teilzunehmen. Wir fallen ein bisschen auf, wir sind viele, sehr viele, 7 Kinder kommen da auf einmal, und die sind, wenn sie alle gleichzeitig auftreten, laut, sehr laut! Kaum möglich, ein Bild zu machen. Der nette, junge Trainer ist erst etwas geplättet, dann findet er sich aber mit seinem Schicksal ab ;)
 
In der Hauptsache geht es um die großen Jungs, die kleine Schwestern amüsieren sich nebenbei mit Springseilen. Alles in allem war das eine ganz nette Sache, die Kinder hatten auch Spaß, es ist eine nette Atmosphäre dort, mir ist es aber leider zu weit weg von unserem Zuhause, so dass es zumindest für uns wohl bei der Probestunde bleiben wird.

 
Wieder daheim. Hände waschen. Die Tochter führt ihr neues Röckchen aus!

 
Die Kinder sind kaputt und spielen tatsächlich mal relativ ruhig. Wir trinken einen schönen Milchkaffee.


Dann schaue ich mit dem Sohn noch sein momentanes "Lieblingsbuch" an. Freiburg bekommt neue Straßenbahnen. Als weltgrößter Straßenbahnfan ist er natürlich schon sehr aufgeregt!


Etwas später am Nachmittag machen wir uns auf Richtung Stadt. Ziel: Schulranzenkauf! Auf dem Weg dorthin: grünes Licht für alle und alles ;)) That's Freiburg, Baby!


Da es mittlerweile regnet, gibt es eben sommerliche Erdbeeren auf dem Kopf der Tochter...


... und trotzdem noch ein Eis für alle!


Am Abend präsentiert der Sohn noch seinen neuen Schulranzen. Der Schulranzenkauf war für ihn dann doch ein tolles Erlebnis. Entschieden haben wir uns für dieses Model von Ergobag, gekauft haben wir es ganz schlicht und einfach bei Kaufhof, wo wir wirklich sehr, sehr gut beraten wurden. Der Ranzen sieht cool aus, mir gefällt vor allem das System mit den "Kletties", d.h. man kann am Schulranzen unterschiedliche Symbole befestigen - oder eben auch wieder abmachen, wenn dann in ein paar Jahren das alles so nicht mehr angesagt sein sollte. Der Sohn hat sich natürlich Züge ausgesucht.


Der kleine Kerl mit dem großen Ranzen auf dem Rücken - bald wird's ernst!
 

Sonntagmorgen. Den Kindern fällt schon vor dem Frühstück die Geburtstagstüte vom letzten Wochenende ein. Die ausgewählten Süßigkeiten müssen allerdings bis nach dem Frühstück warten..
 

Während er Papa Brötchen holt, spielt der Rest Bus.


Nach dem Frühstück gehe ich eine Runde laufen. Es ist so unglaublich schön an der Dreisam, vor allem jetzt, wo in den letzten Tagen alles immer grüner geworden ist!


Zu Hause malt sich die Tochter derweilen eine Schatzkarte auf die Hände. Ist ja auch praktisch, so hat man die immer dabei und kann sie nicht verlieren!
 

Und um ganz sicher zu sein, stempelt man sie sich am besten noch auf's Gesicht \o/


Der Sonntag verläuft relativ ruhig. Am Nachmittag verabreden wir uns mit Freunden auf dem Spielplatz. Das da ist ein Matschhaufen, nur für die, die es  nicht erkennen!


Und zum Schluss noch das persönliche Highlight für die Tochter: nachdem ich am Freitag schon unser bisher verliehenes kleines Fahrrad wiederorganisiert hatte, startet sie die ersten Versuche im Fahrrad fahren! Die Stützräder waren kurzzeitig dran, dann bin ich lieber ein paar Runden mit ihr gelaufen, und es klappte tatsächlich auch schon ganz gut! Jetzt müssen wir einfach ein bisschen üben. Immerhin passt sie super auf das Fahrrad rauf, der Sohn war im entsprechenden Alter noch zu klein.


Geht doch, geht doch, geht doch... :)

Das war unser Wochenende - mehr Familienwochenenden könnt ihr bei Susanne von Geborgen Wachsen anschauen!

Sonntag, 19. April 2015

Glücksmomente 17/2015

Letzte Woche war eine schöne Woche mit einigen schönen Momenten. Zuallererst jährte sich am Montag der Tag meiner Geburt, und ich hatte am Vormittag Besuch von ein paar meiner lieben Mädels aus der Mamaabteilung. Das war sehr nett, wir haben ein bisschen gefrühstückt und schön gequatscht - ganz ohne Kinderstreit, der zu schlichten war ;)

Ich wurde so schön beschenkt - sowohl von meinen Freundinnen, als auch vom Mann gab es Gutscheine für meinen Lieblingsstoffladen, juhu! Da kann man mir momentan ja kaum eine größere Freude machen, und somit werden meine Nähmaschinchen wieder ordentlich was zu tun haben demnächst! Von den Mädels gab es noch eine Flasche Rotwein, von meiner Mutter selbstgestrickte Socken. Perfekt!

 
Eine Freundin aus Norddeutschland bat mich, nochmal eine Babypumphose zu nähen - mache ich doch gerne! Der tolle graue Stoff liegt hier schon etwas länger, ich bin irgendwie noch nicht dazu gekommen, ihn zu verarbeiten. Und verarbeitet gefällt er mir jetzt noch viel besser! Aus dem Rest wird mit Sicherheit in den nächsten Tagen ein Shirt für den Sohn entstehen, wenn es denn noch reicht, ansonsten hat die Tochter Glück...
 
 
Leider ohne Foto, aber am Mittwoch habe ich mich mit einer alten Schulkameradin getroffen, die mit ihrem Freund auf der Durchreise in Freiburg Station gemacht hat. Das war ein äußerst netter und amüsanter Vormittag. Wir haben uns seit  19 Jahren gar nicht mehr gesehen, sind über Facebook connected. Tatsächlich hatten wir auch in der Schulzeit eher wenig miteinander zu tun, aber am Mittwoch kam es mir fast vor, als ob ich mich mit einer guten, alten Freundin unterhalten hätte, so nett und entspannt.Wir haben viel gelacht, über Leute geredet, die zumindest ich schon fast gar nicht mehr auf dem Schirm hatte und festgestellt, dass wir beide ab und zu uns mal das Abi-Jahrbuch schnappen und Namen googlen ;) Voll gut!
 
Samstag hatten wir Besuch von Freunden, die mit ihren Zwillingsmädels ganz in der Nähe unweit der Schweizer Grenze wohnen. Das waren ein paar schöne Stunden, die Kinder haben sich gut verstanden (der Sohn will jetzt eine von den beiden heiraten bzw. "sich mit der hochzeiten", wie er sagt) und hatten Spaß miteinander. Der Sohn war gar nicht so rüpelig, wie sonst - was so weibliche Begleitung doch ausmacht, wir sollten ihn auf eine Mädchenschule schicken!


Einzig getrübt wurde diese schöne Woche von der mal wieder kranken Tochter. Nachdem das dann schon die vierte Woche mit Husten war, habe ich sie doch nochmal für zwei Tage vom Kindergarten abgemeldet und bin zum Arzt gegangen. Verlassen haben wir die Praxis mit Verdacht auf Lungenentzündung im Anmarsch und mal wieder einem Antibiotikum im Gepäck. Aber gut, jetzt geht es ihr schon wieder viel besser, und für ein paar Stunden kann sie morgen zumindest wieder in den Kindergarten (zu Hause bei Mama ist es ja langweilig, vor allem, wenn man eigentlich gar nicht so krank ist...).

Das waren meine Glücksmomente der letzten Woche, die anderen findet ihr wie immer bei Pia!

Wochenende in Bildern 18./19.04.2015

Letzte Woche habe ich pausiert, aber dieses Wochenende möchte ich gerne wieder in Bildern festhalten. Wir starten mit bestem Wetter, auch wenn es im Vergleich zu letzter Woche noch recht frisch ist.
 
Am späten Vormittag erwarten wir Besuch von Freunden, die mir ihren Zwillingstöchtern gar nicht so weit von uns entfernt nahe der Schweizer Grenze wohnen. Wir haben ein spätes Frühstück geplant, also machen wir uns alle gemeinsam auf den Weg in die Stadt. Der Sohn schafft es vorher, der kleinen Schwester die komplette linke Hand in einer Tür einzuklemmen. Auf dem Weg plagt ihn dann das schlechte Gewissen, und er pflückt Blümchen ...
 

... und trottet schuldbewusst vor mir her.
 

Wir holen Brötchen für unser Frühstück.


Während der Mann mit dem Sohn in der Bäckerei ansteht, schaut sich die Tochter zum drölfzigstmillionsten Mal die Teddyschule im Schaufenster nebenan an.
 

Nach dem Brötchen holen ist noch etwas Zeit. Wir beschließen, ganz flott einen Kaffee trinken zu gehen. Für die Kinder holen wir beim Lieblingsobst- und Gemüsehändler zwei frisch gepresste Säfte. Da gibt es auch noch viele andere leckere Dinge...

 
Der Sohn hat Glück und erwischt einen schönen Sonnenplatz zum Saft trinken.


Und der Kaffee für Mama und Papa kommt auch :)
 


Auf dem Rückweg holen wir noch etwas aus. Glück gehabt - der Lieblingsstraßenmusiker der Kinder ist am Start. Die zwei wünschen sich, wie immer, "Meine Biber haben Fieber". Wunsch wird erfüllt.


Dann ist der langersehnte Besuch da. Der Sohn hat nämlich schon am Freitag ordentlich gequengelt, wann die denn endlich kommen. Dabei ist es jetzt schon zwei Jahre her, dass wir uns zuletzt gesehen haben (damals wohnten unsere Freunde noch etwas weiter weg), Erinnerungen gleich null.

Die beiden Mädels sind so alt, wie der Sohn. Das Eis zwischen den Kindern ist schnell gebrochen, und nachdem zu Hause nach dem Frühstück ordentlich gespielt wurde, geht es noch auf einen Abstecher nach draußen. Der Sohn ist, wenn er Damenbesuch hat, immer äußerst freundlich und komplett anders, als wenn er mit seinen "Männern" zusammen ist. Auch mal wieder angenehm für uns ;)


Die Tochter hält tapfer durch, müht sich den Großen mit ihrem Laufrad hinterher, obwohl sie eigentlich so müde ist, dass sie auf der Schaukel fast einschläft.


Gegen 16 Uhr verabschieden wir unseren Besuch wieder, nicht ohne einen Termin für einen Gegenbesuch unsererseits auszumachen. Die Kinder freuen sich.

Wir beschließen spontan, heute Abend auswärts zu essen und steuern den Kaiser in der Freiburger Wiehre an.

Schönes Wetter im Biergarten, aber als wie gehen, merken wir doch, dass es noch nicht wieder ganz so warm ist...



Sonntag Morgen. Es sind noch genug Brötchen vom Vortag da, somit muss niemand los zum Brötchen holen. Auch mal praktisch, wobei frische Brötchen ja... nun, ich will nicht klagen. Frühstück.

Nach dem Frühstück guckt sich der Sohn ein Video von den Brandos auf dem Ipad an :)
 


Ich mache mich auf eine Laufrunde. Rauf auf den Schlossberg. Mittlerweile schaffe ich das einigermaßen gut. Oben hat man einfach eine tolle Aussicht auf die Stadt Freiburg..
 

.. und rüber ins Dreisamtal.
 

Nachmittags sind die Kinder auf ein Geburtstag eingeladen, der im Indoorspielplatz gefeiert wird. Was ich davon halte, und warum das manchmal doch nicht so doof ist, habe ich schon hier geschrieben. 

Das Geburtstagskind ist ein Freund vom Sohn, dessen Schwester ist die beste Freundin der Tochter. Kinder sind zufrieden.
 

Wieder daheim muss der große Bruder der kleinen Schwester schon beim Laufen assistieren ;)


Der Abend liefert nicht mehr viel Fotografierenswertes, somit geht mein Wochenende in Bildern so, wie es ist rüber zu Susanne von Geborgen Wachsen. Dort findet ihr auch noch viele andere Familienwochenenden!

Dienstag, 14. April 2015

Wachstumswahn und Kleidchen zu verkaufen

Meine Kinder wachsen. Jaha, werdet ihr sagen, ist doch normal. Klar. Isses. Aber es gibt immer Momente, in denen es besonders auffällt...
 
Beim Sohn freue ich mich sehr, dass er in den letzten Monaten wieder etwas gewachsen ist. Er ist für sein Alter sehr klein, war schon immer kleiner, als die anderen gleichaltrigen Jungs. Da er über eine signifikant lange Zeit auch schon einmal gar nicht gewachsen ist, sind wir in regelmäßigen Abständen zur Kontrolle in der Endokrinologie an der Freiburger Uniklinik. So lange er jetzt aber stetig wächst, ist rein medizinisch gesehen alles gut. Doof ist es nur, dass es ihn selber oft nervt, dass er immer mit Abstand der Kleinste ist. Aber da hilft alles nichts.
 
Um so schöner, dass er wie bereits erwähnt jetzt auch noch mal einen kleinen Schub gemacht hat. Hosen, die wir ihm letztes Jahr Ende September kauften, waren schon vor ca. 2 Monaten etwas zu kurz, bzw. passt er jetzt in die nächstgrößere Hosengröße, in seinem Fall 116. Da er so unglaublich dünn ist, ist es nach wie vor schwierig, für ihn Hosen zu finden, die passen, aber nicht wie ein Sack an ihm herumschludern.
 
Aber egal ob zu weit oder passend - die Sachen vom Sohn können nicht weitergegeben werden, wenn er rausgewachsen ist. Manchmal kann ich das eigentlich kaum glauben. Die Schuhe? Runtergerockt. Die Hosen? Mehrfach geflickt und mit Tendenz zu weiteren Löchern. Taugen maximal noch als Wechselkleidung für die Tochter für den Kindergarten. Hmpf. na gut. Man versorgt seine Kinder ja nicht in erster Linie mit Kleidung, um die dann weiterzugeben, sondern damit sie sie tragen ;)
 
Trotzdem muss ich sagen, dass die kleine Schwester dieses, ähm, Zerstörergen, nicht ganz so innehat wie der große Bruder. Sie ist zwar auch ein aktives Kind, welches regelmäßig Stürze dreht, an Bäumen hängen bleibt und so weiter und so fort, aber irgendwie hat sie mehr Glück.
 
Sie ist jetzt ca. 95 cm groß und trägt Größe 98/104. Oberteile, Kleider, Jacken würde ich schon nur noch in 104 nähen oder kaufen. Hosen passen in Größe 98 gut. Einige andere Sachen in Größe 98 werden schon langsam zu klein. So auch dieses tolle Kleidchen, welches ich ihr letztes Jahr genäht habe:
 



Wir haben das beide sehr geliebt. Sie passt schon noch rein, aber es sitzt einfach nicht mehr so schön. Von daher habe ich mich jetzt entschlossen, dass es schon ziehen darf und somit jemand anders vielleicht noch Freude daran hat, bevor wir es hier noch ein paar Wochen tragen, es nicht so toll sitzt und am Ende doch noch etwas abbekommt...
 
Die Tunika ist nach einem Schnitt von der wunderbaren Julia von Lillesol und Pelle entstanden. Der Baumwollstoff (kein Jersey, nichts dehnbares, das Kleid wird im Rücken mit Kam Snaps geschlossen) ist relativ leicht und somit gut geeignet für warme Tage, kann aber auch jetzt in der Übergangszeit mit einem Shirt darunter gut getragen werden. Unten am Saum ist ein Sternenwebband aufgenäht, mein Label ist auf dem linken Ärmel.
 
Das Tochterkind sah mit dem Kleid schon ein bisschen Ladylike aus ;)
 



Der Stoff hat sich als sehr "dankbar" erwiesen. Obwohl sehr hell, habe ich immer alle Flecken spätestens  mit Gallseife wieder herausbekommen, ohne dass die Farbe und/oder das Muster Schaden genommen hat.

Ich habe das Kleid bereits bei Mamikreisel eingestellt, hätte gerne EUR 10 dafür. Falls sich über diesen Weg hier jemand findet, der dieses schöne Stück bei sich aufnehmen möchte, freue ich mich natürlich besonders und übernehme gerne die Versandkosten.