Mittwoch, 28. Januar 2015

Nerviges ebook-Genörgel

Heute habe ich auf facebook diesen Link zu einem Post auf dem Blog von Erbsünde gesehen und muss sagen, der Beitrag spricht genau das aus, was mich schon seit ein paar Wochen ärgert bzw. nervt.

Ich habe auch ganz stark das Gefühl, dass es immer mehr Leute gibt, die es zunehmend nicht verknusen können, wenn Ersteller von ebooks mit diesen gut ankommen und Erfolg haben. Ich weiß gar nicht, ob es mir zusteht, mich darüber zu ärgern und sogar darüber zu schreiben, schließlich erstelle ich selber keine ebooks. Aber trotzdem.

In einer bestimmten facebook-Gruppe ging es vor ca. 2 Wochen hoch her. Ein neues ebook war auf den Markt gekommen, der Schnitt fand anscheinend viele Freunde und wurde in diversen Nähgruppen gezeigt. Da hatten die Damen aus dieser Gruppe aber mal ganz hurtig einen Schnitt der in der Gruppe favorisierten Zeitschrift herbeigezogen, und natürlich war es total problemlos, den in den in besagtem ebook gezeigten Schnitt umzuwandeln. Und dann wurde sich da virtuell auf die Schultern geklopft, was man doch super ist, was man für Geld gespart hat, wie doch der selbst umgewandelte Schnitt ganz genau so aussieht, wie der im ebook und so weiter und so fort.... (Das Thema an sich zieht sich da wirklich endlos, ein paar Gruppenmitglieder sehen nur noch und überall die Schnitte aus "ihrer" Zeitschrift.)

Es hat mich einfach geärgert, auch wenn ich das ebook, um das es da ging, gar nicht besitze.

Ich nähe seit etwas über einem Jahr und wage mal zu behaupten, das klappt mittlerweile ganz gut. Aber ohne ebooks hätte ich NIE nähen gelernt, niemals. Ich wusste vor einem Jahr noch nicht mal, was ein Unterfaden ist. Mit ebooks hat das wirklich gut funktioniert. Ich bin keine professionelle Schneiderin und werde das auch nie werden. Aber in einem guten ebook hat man zumindest zu dem Schnitt, zu dem es gehört alles erklärt, fotografisch dokumentiert, so dass man es auch versteht.

Wer jemals ein ebook genutzt hat und dabei ein bisschen nachgedacht hat, der mag vielleicht erahnen, was da für eine Arbeit dahintersteckt. Nochmal, ich selber erstelle keine ebooks und werde das auch niemals tun, dazu fehlt mir das Know-How ;) Aber ich denke, ich kann es mir annähernd vorstellen, was die Autoren da für Arbeit, Energie und Herzblut reinstecken. Das gefällt mir und dafür bin ich auch bereit, zu bezahlen. Wenn andere das nicht sind, okay. Aber kann man denn nicht trotzdem den ebook-Autoren den Erfolg einfach gönnen?

Und, plus: wir wissen doch auch alle, dass man das Rad nicht neu erfinden kann. Ein Langarmshirt ist ein Langarmshirt. Da kann mal der Ärmelansatz ein paar Millimeter weiter rechts oder links sitzen. Aber im Grunde gibt es doch zumindest viele Basisschnitte, die sich nichts oder nicht viel geben. Dann kann doch trotzdem jeder selber entscheiden, welche Anleitung ihm da am sympathischsten ist, oder?

Ich will gar nicht alles wiederholen, was Ilka von Erbsünde geschrieben hat, das würde keinen Sinn machen. Interessant finde ich es einfach, dass mir das Thema schon seit Wochen so durch den Kopf schwirrt und ich anscheinend nicht die Einzige bin, auch wenn mich das Ganze als "Nur-Konsumentin" eigentlich vielleicht nichts angeht.

Niemand ist gezwungen, sich ebooks zu kaufen, und ich, ich mag die nun einmal. Genauso gönne ich es aber auch anderen Leuten, wenn sie mit Schnitten aus Zeitschriften o.ä. gut oder besser klar kommen. Ist doch super! Deswegen muss ich das aber noch lange nicht schlecht machen.

In diesem Sinne mal ein Dank an alle, die sich mit ihren ebooks so große Mühe machen!

Montag, 26. Januar 2015

Glücksmomente 04/2015

Letzte Woche war ich nicht nur sehr schlecht, was das Bloggen anging, sondern ich habe auch kaum etwas fotografiert. Es gibt einfach grad ein paar Dinge, die vorgehen. Das heißt aber nicht, dass es keine glücklichen Glücksmomente gab!
 
Ich habe mich am letzten Donnerstag mit meiner lieben Freundin Anne bei mir zu Hause getroffen, und wir haben uns daran gemacht, das Geburtsgeschenk zur Geburt der kleinen Tochter einer gemeinsamen Freundin "herzustellen". Das bleibt jetzt bewusst ohne Fotos und nähere Ausführungen, da ich nicht weiß, wer hier manchmal so alles mitliest und gewisse Dinge noch nicht erfahren darf ;) Aber nur so viel: das war ein lustiger Vormittag, und ich freue mich schon darauf, wenn wir das Ganze zu Ende bringen!
 
Am Samstag habe ich mit den Kindern Ravioli gemacht. Dem Sohn war das schon lange versprochen, und Samstag haben wir es in die Tat umgesetzt. Voll unvegan, aber trotzdem voll lecker. Das Rezept ist aus dem Kochbuch "Italian Basics" und wirklich basic und simpel. Man braucht keine Nudelmaschine oder Gedöns, einfach nur den Teig herstellen und eine Füllung aus Spinat, Ricotta und Parmesan zusammenmaddeln:



Das hat den Kindern natürlich gefallen. Bei der eigentlichen Nudelproduktion konnten sie auch super helfen, ich habe den Teig zugeschnitten, sie haben die Füllung drauf gelöffelt und wir haben die Nudeln gemeinsam eingeschlagen und zugedrückt.


Da entstand eine ganze Parade, es ist keine einzige geplatzt und wir haben die dann Abends nur mit ein bisschen zerlassener Butter mit Salbei und Parmesan genossen. Lecker! Und die Kinder waren so stolz auf ihr Werk, das war natürlich ein toller, glücklicher Moment.


Am Sonntag war das Wetter dann besser, als erwartet und ich bin mit den beiden ein bisschen durch die Gegend gezogen. Nichts besonderes, aber es war irgendwie harmonisch und friedlich - und ich kenne es ja eher anders ;) Zumindest haben wir diverse Stationen abgeklappert, gespielt, geklettert, ein Regionalexpress hat für uns gehupt, als wir auf der Brücke standen (ja, der persönliche Glücksmoment des Sohnes!) und sind so durch die Oberau und die Wiehre gelungert, bis wir uns dann in der Innenstadt mit unseren liebsten französischen Freunden getroffen haben, mit denen wir dann noch ein Stückchen Kuchen gegessen haben. Bis auf ein paar "Zusammenstöße" meinerseits mit dem Sohn, der sich vor seinem doch deutliche ruhigeren und friedlicheren Kumpel irgendwie immer profilieren muss, war es ein sehr schöner Nachmittag und ich bin immer wieder froh und glücklich, hier in Freiburg so tolle Freunde zu haben!
 
 
Nicht unerwähnt lassen möchte ich mein fridate mit der lieben Britta im wieder auferstandenen Café Vlenz - ach nein, ich war ja mit einem kleinen, süßen, sehr sehr freundlichen Baby verabredet, und die Britta hat sich nur einfach und dreist zu uns an den Tisch gesetzt ;))) Schön war's!! Und für alle, die es noch nicht wissen: Simona ist dort jetzt für den Kuchen, die Quiches und andere leckere Dinge zuständig, also, wer optisch ansprechenden und superleckeren Kuchen genießen will - ab ins Café Vlenz im Freiburger Rieselfeld!
 
Das waren meine Glücksmomente der vergangenen Woche -doch nicht so wenig, und noch viel mehr gibt es bei Pia!

Montag, 19. Januar 2015

Glücksmomente 03/2015

Die letzte Woche verging wie immer viel zu schnell. Manchmal wünscht mir noch jemand ein gutes neues Jahr, und ich habe das Gefühl, das Jahr ist schon fast wieder vorbei. Na ja, das ist ein wenig übertrieben. Aber trotzdem, die Zeit verfliegt ganz schön.
 
Ich hatte mal wieder nicht viel Zeit für mich, aber für einen Morgenlauf am letzten Dienstag hat es gereicht. An dem Tag war es morgens um 9 Uhr schon total warm. Die Sonne hat einem ins Gesicht geschienen, wie an einem Frühlingstag. Wirklich schön.
 
 
 
Dann habe ich genäht. Ich habe ja von meinem Mann zu Weihnachten einen Gutschein für den Lieblingsstoffladen hier um die Ecke bekommen und habe mir fest vorgenommen, den Stoff, den ich für diesen Gutschein erwerbe, auf jeden Fall auch für Sachen für MICH zu verwenden. Letzte Woche habe ich dann einen Teil eingelöst und diese beiden wunderbaren Jerseys gekauft. Als Schnitt habe ich die "Frau Hilda" von Hedi Näht genommen, den habe ich schon mal in der Kinderversion für meine Nichte genäht. Ich habe den Schnitt noch ein bisschen verlängert, ich wollte gerne etwas längeres. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Und mit einer Strumpfhose oder Leggings drunter kann ich den Rock auch jetzt schon ganz gut tragen, juhu!


Am Samstag hatten wir endlich die Chance, die 4. Staffel der Serie Downton Abbey aus der Videothek zu leihen! Irgendwie war bisher immer jemand schneller, als wir. Deshalb habe ich mir die DVDs reservieren lassen und der Mann konnte sie am Samstag holen. Ich bin eigentlich gar nicht so der TV-Guck-Typ, aber mit der Serie kam der Mann damals mal an und ich mag sie sehr gern. Jetzt sind wir fast schon durch mit Staffel 4 und können dann in Ruhe auf Staffel 5 warten, oh nein ;)



Das waren meine persönlichen Glücksmomente der letzten Woche. Mehr findet ihr bei Pia!

Freitag, 16. Januar 2015

Der Becher. Die Ecke.

Auf irgendeine Art und Weise kennen das sicher alle Familien mit mehr als einem Kind. Die Streitigkeiten unter Geschwistern und deren unendliche Kreativität, wenn es um die Wahl der Streitobjekte geht.

Wir haben hier momentan zwei totale Favoriten. Nr. 1 ist:

Der Becher.


Diesen Becher habe ich mal vor - ich muss echt lügen - drei (?!) Jahren von einer Freundin geschenkt bekommen. Seitdem steht er hier im Schrank und wird halt benutzt. Wie das Leben als Becher eben so ist.

Vor ein paar Wochen wurde der Becher dann vom Sohn entdeckt. Oh, der sei ja schön bunt, und ob er daraus seinen Milchschaum trinken könne. Klar doch.

Großer Protest beim Schwesterchen. Denn mal ganz ehrlich, wer möchte nicht gerne aus so einem Becher trinken? Und auch, wenn wir noch diverse andere Becher im Schrank stehen haben (die eigentlich alle viel schöner sind), die auch bunt sind oder sogar noch bunter oder mit lustigen Tieren oder so was drauf - nein, dieser Becher lässt für den Kenner schon von Weitem erahnen, dass es sich aus ihm besonders gut trinken lässt. Und natürlich, was mache ich? Führe innerlich Buch darüber, wer wann den Becher benutzt hat und warte auf den Tag, an dem er mir - ganz aus Versehen - runterfallen wird...

Objekt der Begierde Nr. 2:

Die Ecke.
 


Das ist die Ecke im Fahrstuhl. Unser Fahrstuhl ist rechteckig und hat somit vier Ecken. Aber das da auf dem Bild ist DIE Ecke! Grad ist die Tochter die Glückliche, die darin stehen darf.

Die Diskussionen darüber, wer in der Ecke stehen darf, gingen vor gut einem Jahr los. Frohgemut wartete ich darauf, dass sich das Thema bald von selbst erledigt - denkste! Eine Regelung musste her. Wenn wir mit dem Fahrstuhl runter fahren, darf die Tochter drücken und der Sohn in die Ecke. Wenn wir hoch fahren, ist es umgekehrt. Ich möchte anmerken, dass ich altersmäßig hart auf die 40 zugehe und zu solchen geistigen Höchstleistungen wahrscheinlich in naher Zukunft nicht mehr fähig sein werde. Und dann sind da ja noch die Vorteile, die einer hat, wenn der andere mal nicht mit ihm Fahrstuhl steht und er somit auch in der Ecke stehen darf, auch wenn er gar nicht dran wäre....

Der Becher und die Ecke. Die Ecke und der Becher. Mit euch wird es nie langweilig!

Montag, 12. Januar 2015

12 von 12 im Januar

Oh, es ist der 12.! Schon wieder! Zum Glück habe ich so zuverlässige Leute in meiner Twitter-Timeline, die mich daran erinnern. Denn am 12. des Monats sammelt Caro von draußennurkännchen auf ihrem Blog, was wir an diesem Tag gemacht haben.

Und wenn man dann erst gegen 9.30 Uhr mal bei Twitter reinschaut, dann bringt das immerhin noch was ;))

Also ist mein erstes Bild mal spontan eines meiner Schuhe, als ich so in Richtung Büro flitze.


Mehr oder weniger unverrichteter Dinge komme ich wieder raus- was heißt unverrichteter Dinge, aber irgendwie gestaltet sich mein richtiger Wiedereinstieg in den Beruf grad etwas schwierig... 


Es ist kompliziert... Und deswegen darf ich jetzt auch mit einem Haufen Gezettel auf zur Arbeitsagentur. Hurra. Nicht.


Öhm, gut, die blöde Tante nette Dame hat meinen Termin verbaselt bzw irgendwie doppelt belegt. Ich muss darf nächste Woche wiederkommen. Die Stimmung ist am überkochen.


Zu Hause habe ich dann wenigstens sinnvolle Dinge zu tun. Wie zB die Anmeldung für den Sohn zum Schwimmverein ausfüllen.


Dann wird es auch schon Zeit, die Kinder vom Kindergarten abzuholen. Die Tochter wird im Anhänger gerne von Dingen erwartet. Heute ist es ein Playmo-Pferdchen.


Hab mein' Wagen vollgeladen...


Mindestens einmal in der Woche gibt es bei uns einen großen gemischten Salat zum Abendbrot. Also schon mal Gemüse schnippeln. Schnippdischnippdischnapp...


Die Tochter hält derweil noch ein Nickerchen, als sie aufwacht, gibt es eine kleine Kaffeerunde mit Kaffee für die Mama und Milchschaum für die Kinder.
 

Wir setzen uns ins Auto und fahren in einen anderen Stadtteil von  Freiburg, um uns mit Freunden zu treffen. Die Kinder entdecken die Freunde von weitem und düsen ihnen entgegen.
 

Nach dem  "Date" auf dem Spielplatz fahren wir noch zu Geschäftsstelle des Schwimmvereins, um die Anmeldung abzugeben. Der Sohn bewundert mit halb hängender Mütze die Pokale.
 

Und tatatataaaa, heute werde ich nach ein paar Wochen endlich mal wieder Brot backen! Der Teig ist schon angerührt. Ich freue mich sehr auf den Brotduft, der nachher die Wohnung durchziehen wird!!
 

Das waren meine 12 von 12 im Januar!

Glücksmomente 02/2015

Seit der letzten Woche hat uns der Alltag wieder. Die Kinder haben drei Tage Kindergarten hinter sich, alles läuft wieder wie gewohnt.

Auch wenn es dieses Mal richtig schade war, dass die Ferien vorbei waren, allein schon der Anblick, wie die Kinder sich am Mittwoch gefreut haben, wieder in den Kindergarten zu gehen, war ein Glücksmoment! Es ist so toll, dass sie sich dort so wohl fühlen!

Der letzte freie Tag war hier der 06. Januar, Heilige Drei Könige und in Baden-Württemberg ein Feiertag. Somit war der Mann zu Hause und wir waren am Nachmittag noch einmal mit den Kindern gemütlich Kaffee trinken und Apfelstrudel bzw. Waffeln essen. Lecker!


Mit Essen hatten auch einige meiner weiteren Glücksmomente der letzten Woche zu tun. Ich habe endlich mal wieder Spaghetti Vegginese à la Ringelmiez gekocht (*klick* für das Rezept). Richtige Bolognese mit Hackfleisch koche ich eh nicht mehr, und seit ich dieses Rezept kenne, kommt mir da nix anderes mehr auf den Tisch! Und ich würde es wirklich beschwören, dass jemand, der nicht weiß, dass das da in der Sauce kein Hackfleisch ist, es auch nicht merken würde. Saulecker! Ich koche wie im Rezept auch immer einen großen Topf, das reicht bei uns für zweimal Spaghetti und einmal Lasagne.


Neu probiert habe ich dieses tolle Rezept für eine vegane Thai Linsensuppe. Ebenfalls unglaublich lecker und total schnell zubereitet, die Sachen hat man (bzw. ich) eigentlich auch alle immer so im Vorrat.


Am Samstag war ich vormittags mit den Kindern in der Stadt, den verhassten Einkauf erledigen. Danach haben wir spontan die Bächlebootsaison eingeläutet. Die Kinder haben sich sehr gefreut. That's Freiburg!


Genäht habe ich auch. Ein unglaublich süßes Mützchen für das Baby einer Freundin. Bin gespannt, ob es ihr gefällt. Der Schnitt ist aus der Ottobre 06/2014 und war wunderbar zu nähen!


Abgerundet wurde die Woche mit einem schönen Sonntag Nachmittag mit meiner liebsten Géraldine und Waffeln und Tee und die meiste Zeit friedlich spielenden Kindern - und einer Packung Mon Cherie, die einzigen Alkoholpralinen, die ich mag ;) Merci, ma soeur francaise :)


Für weiterer glückliche Glücksmomente besucht Pia auf ihrer Website!

Mittwoch, 7. Januar 2015

Ferienende und Wandersleut'

Jetzt sind die Ferien zu Ende. Seit heute gehen meine beiden wieder in den Kindergarten. Und ich muss sagen, dieses Mal finde ich es fast schon schade.

Wahrscheinlich lag es daran, dass in diesen Ferien die Feiertage so günstig lagen, dass wir oft zu viert zu Hause waren und somit nicht so viel Langeweile aufkam, wie es bei uns sonst in den Ferien leider schnell passiert. Zusätzlich darf man die schönen neuen Dinge von Weihnachten nicht vergessen, mit denen zumindest die Tochter sich eigentlich relativ ausgiebig beschäftigt hat :)

Am Wochenende war ich mit den Kindern nach tatsächlich ein paar Wochen endlich mal wieder am Mundenhof. Da ich meine Handschuhe vergessen hatte, war ich relativ froh, dass wir dieses Mal  nach knappen 3 Stunden wieder auf dem Heimweg waren. Die Kinder haben sich gefreut, mal wieder dort zu sein, auch wenn die Tochter eine kurze Schreiattacke hinlegen musste, als ich ihr eröffnete, dass wir das Pferd nicht mitnehmen werden.



Unseren letzten gemeinsamen freien Tag haben wir gestern ganz entspannt verbracht. Der Mann war morgens nach dem Frühstück beim Sport, in der Zeit habe ich hier ein bisschen rumgeräumt, die Kinder durften eine halbe Stunden DVD gucken und haben danach gespielt, mal mehr und mal weniger friedlich. Mittags haben wir uns alle gemeinsam auf den Weg gemacht. Die Kinder saßen beide in unserem mittlerweile Uralt-Fahrradanhänger (ich bin immer wieder soooo froh über das Ding...), die Tochter hat ein Mittagsschläfchen gemacht und wir sind ein bisschen durch Freiburg spaziert.

Anschließend gab es eine kleine Spielplatzrunde und danach war den Kindern ein Besuch im Café versprochen. Wir entschieden uns für das Café Extrablatt an der Dreisam und aßen leckeren Apfelstrudel mit Vanillesauce bzw. Waffeln mit Vanilleeis. Hinterher ging es auf kleinen Umwegen wieder nach Hause.



Die Tochter war nach einem Riesenwutanfall kurz vor unserem Start gestern extrem kooperativ. Da sie einen Wanderstock gefunden hatte, ist sie sogar relativ weite Strecken ohne zu murren zu Fuß gelaufen - Entschuldigung, gewandert. Wir sollten wohl immer einen Wanderstock dabei haben, vielleicht löst das unser Nicht-Laufen-Wollen-Problem.

Gestern Abend ging es los, die Kinder haben sich dann doch wieder auf den Kindergarten gefreut. Heute morgen waren wir vergleichsweise schnell fertig, und die zwei stürmten begeistert in den Kindergarten. Es ist wirklich schön zu sehen, wie wohl sie sich dort fühlen.

Jetzt hat der Alltag uns wieder. Heute Nachmittag geht es zu den Freunden auf den Spielplatz, und alles nimmt wieder seinen gewohnten Lauf. Ich selber werde die kommenden Tage nutzen, alle anstehenden Termine für die nächste Zeit zu organisieren. Und dann ist ja auch bald schon wieder Wochenende...


Montag, 5. Januar 2015

Glücksmomente 01/2015

Im letzten Jahr war ich immer gerne dabei bei Pias just for me moments. Ab Januar 2015 sammelt sie jetzt die Glücksmomente auf ihrem Blog. Das kommt mir sehr gelegen, denn auch, wenn es wichtig ist, Dinge für sich selbst zu tun - in meinem Alltag kommt das viel zu kurz, und somit war auch oft eher wenig zu verbloggen. Glücksmomente gibt es dagegen öfter. Trotzdem werde ich versuchen, die just for me moments nicht aus den Augen zu verlieren (du bitte auch, liebe Pia <3)!

Unsere Ferien waren dieses Mal wirklich sehr schön. Es war bei weitem nicht so anstrengend, wie ich es gewohnt bin. Die Kinder haben an allen freien und Feiertagen mindestens bis acht Uhr morgens geschlafen, so dass wir immer, wenn der Mann zu Hause war, auch ausschlafen konnten - herrlich, das kannten wir bisher gar nicht!

In der letzten Woche bin ich vergleichsweise häufig zum Sport gekommen, ganze vier Mal war ich laufen! Am Montag habe ich mir kurzerhand beide Kinder in den Hänger gepackt, Joggingrad dran und los. Mit etwas über 30 kg ist das dann doch ganz schön anstrengend, oder meine Kondition ist entsprechend mies, öhm... Etwas leichter war das laufen am Neujahrstag nur mit der Tochter ;) Samstag und Sonntag war ich allein on the road - ging dann super leicht!



Den Jahreswechsel haben wir ganz entspannt verbracht. Wir haben hier zu Hause Fondue gegessen, was bei den Kindern erwartungsgemäß mittelmäßig ankam, aber gut, es gab ja genug Brot dazu. Nach dem Essen haben wir auf dem Balkon ein paar Wunderkerzen abgebrannt und dann noch einmal das Radio laut aufgerissen und im Wohnzimmer getanzt - voll die Partystimmung also, das hat richtig Spaß gemacht. Die Kinder wollten um 21 Uhr ins Bett, der Sohn wollte um Mitternacht geweckt werden, aber da war nichts zu machen. Auch etwas stärkeres durchrütteln führte zu rein gar nichts. Also haben wir zu zweit angestoßen mit einem leckeren Aperol Sprizz und das neue Jahr begrüßt.


Am Freitag hatte ich ein besonders tolles fridate mit meiner liebsten und weltbesten französischen Freundin Géraldine. Wir waren im Vapiano Freiburg, das Essen war super, nach dem Antipastiteller waren wir beide schon so satt, dass wir leider nur noch eine Portion Nudeln teilen konnten. Nach dem Essen ging es auf einen Cocktail in die Hemmingway Bar und dann schön brav nach Hause. Ein toller Abend, gerne bald wieder!


Bei Glücksmomentan darf bei mir natürlich Genähtes nicht fehlen. Meine Nähmaschinen standen in den Ferien weitestgehend still, aber am Samstag saß ich endlich wieder dran. Entstanden ist ein Hoodie-Kleidchen für meine Tochter nach dem ebook "hookish" von DinoVanSaurier. Den Nickistoff hatte ich noch von einer Bekannten hier liegen, und da die Tochter irgendwie über Nacht aus allem rausgewachsen ist, brauchte sie dringend noch etwas Warmes für die kalten Tage. Das Kleidchen ist wirklich ganz süß geworden und war auch easy zu nähen, einzig der Abschluss der Kapuze mit den Bänder ist mir auf einer Seite nicht so gut gelungen. Aber das fällt dieses Mal glaub ich wirklich nur mir auf ;)



Das waren meine persönlichen Glücksmomente der letzten Woche - die anderen Teilnehmer findet ihr bei Pia unter diesem Beitrag verlinkt.