Mittwoch, 31. Dezember 2014

Goodbye 2014 - hello 2015!

Silvesterabend, 21.00 Uhr. Die Kinder sind grad ins Bett gegangen. Der Mann macht noch einen kurzen Abendspaziergang, und ich habe etwas Zeit und Ruhe zum bloggen.

Wir haben Fondue gegessen - Fleischfondue, und das in unserem Fast-Vegetarier-Haushalt. Aber an Silvester essen wir das einfach gerne. Wir machen das Fondue nicht, wie die meisten es kennen, mit Fett, sondern mit einer Mischung aus Brühe und Rotwein (und ja, das essen dann auch die Kinder, wenn sie denn was essen, das war bei der Tochter heute gar nicht und beim Sohn auch nur ein bisschen der Fall). So ist das Ganze absolut keine fettige Angelegenheit, liegt nicht schwer im Magen und schmeckt mit schön mediterran mariniertem Fleisch super.

Jetzt ist das Jahr 2014 bald zu Ende. Im Großen und Ganzen würde ich es als durchschnittlich bis gut bezeichnen. Das wichtigste, wir sind und waren alle gesund (mal abgesehen von den Dauerbronchitisphasen der Tochter und meinem Supermegaschwindelanfall im März, dessen Nachwehen ich immer noch spüre), uns geht es gut, die Kinder haben sich im neuen Kindergarten gut eingefunden.

Das Jahr startete eher unspektakulär. Der Winter 2013/2014 war ja ein Witz, trotzdem waren wir, wie immer, froh, als es im März die ersten wärmeren Tage gab. Der März war auch der Monat, in dem der Tochter die Polypen entfernt wurden, eine OP, die in ihrem Fall einen enormen Aha-Effekt brachte. Im Nachhinein bin ich fast der Meinung, dass uns, wäre der Eingriff früher erfolgt, eventuell einige Probleme mit ihr erspart geblieben wären bzw. wesentlich weniger schlimm ausgefallen wären. Immerhin habe ich das Gefühl, dass sie seit da endlich richtig atmen kann, sie nicht mehr durch ein permanentes "schnorcheln" begleitet wird. Aber gut, das ist jetzt Vergangenheit und sowieso nur meine laienhafte Meinung. Rund um die Polypen OP durften wir ein paar schöne Tage mit meiner Mutter hier in Freiburg verbringen.

Bei der Oma waren wir dann auch selber noch zwei Mal, über Ostern und im Sommer. Leider waren beide Besuche enorm von der kranken Tochter geprägt - jedes Mal obstruktive Bronchitis mit langen, schlaflosen Nächten, die dafür sorgten, dass es tagsüber auch nicht rund lief.

Im Mai gab es nochmal Verwandtschaftsbesuch - meine Schwester war mit ihrer Tochter aus den USA angereist. Das war toll, denn wir sehen uns leider selten, und es war schön, wie gut die Kinder sich verstanden haben. Alle freuen sich schon auf den nächsten Besuch in 3 Monaten!

Mit dem Sohn hatten wir Anfang bis Mitte des Jahres im Allgemeinen eine eher bessere Phase, in den letzten Monaten lief es dann alles wieder nicht so toll und die alten Probleme tauchten in so massiver Art und Weise wieder auf, so dass mir die Aussicht auf die Einschulung im nächsten Jahr extreme Bauchschmerzen verursacht. Das wird mit an 100 % grenzender Wahrscheinlichkeit für alle Beteiligten nicht leicht.

Wir waren im September gemeinsam im Familienurlaub in Österreich im Kinderhotel Post und hatten dort eine sehr schöne Woche. Besonders toll war es, dass wir wirklich nochmal ein paar Tage richtig warmen Sonnenschein hatten, nachdem der Sommer für meinen Geschmack nicht so super war.

2014 war für mich aber vor allem das Jahr der "ersten Male"! Ich habe mich zum ersten Mal an eine Nähmaschine gesetzt, eine eher spontane, von den ganzen furchtbaren, in den Läden hängenden Kinderklamotten verursachte Idee, und was soll ich sagen? Ich habe damit ein wunderbares Hobby entdeckt, in dem ich mich wirklich relativ schnell sehr gut eingefunden habe, das für mich einen tollen Ausgleich zum stressigen Alltag bildet. Sehr stolz bin ich auch darauf, dass mittlerweile schon einige Kinder und Erwachsene mit Klamotten mit meinem eigenen "Label" hier rumlaufen - hachz! Danke, wirklich DANKE an alle, denen meine Sachen so gut gefallen und die mir dieses auch gezeigt haben! Das ist und bleibt eine tolle Motivation! Genauso wie natürlich die Begeisterung der eigenen Kinder für ihre von Mama selbstgenähten Kleidungsstücke.



Ich habe 2014 das erste Mal Sauerteigbrot gebacken! Klingt sehr unspektakulär, aber ich wollte das schon immer mal ausprobieren und habe es dann endlich mal gewagt. Natürlich gibt es auch noch x andere Rezepte, die ich im letzten Jahr das erste Mal ausprobiert habe, aber so tolles Brot selber zu backen, mit selbst gezüchtetem Sauerteig - total gut! Für so ein ganz normales Grundnahrungsmittel selber "sorgen" zu können - ebenfalls total gut! Ich habe auch immer wieder über einige Zeiten lang unser Brot hier komplett selber gebacken, nur momentan fehlt mir etwas die Zeit.

Und dann habe ich 2014 dieses Blog gestartet. Auch mit dem Gedanken habe ich schon länger gespielt, bestimmt schon über ein Jahr. Größte Motivation war meine liebe Freundin Ella von ringelmiez. Natürlich sind unsere Blogs nicht zu vergleichen, aber ohne sie und noch diverse andere tolle Blogs hätte ich wahrscheinlich nicht angefangen. Es macht sehr viel Spaß, manchmal geht mir das Schreiben leicht und schnell von der Hand, manchmal nicht, und ich habe das Gefühl, ich gebe nur Schwachsinn von mir ;) Ein interessantes Unterfangen, so allgemein. Womit ich nicht gerechnet hätte ist, dass es doch einige Leute gibt, die hier, auch wiederkehrend, lesen, so sagt es Google anayltics zumindest ;) Auch hier ein großes DANKESCHÖN - ich freue mich so sehr darüber!

Und nun kommt 2015. Mal sehen, was du so mit dir bringst du neues Jahr.

Auf jeden Fall wünsche ich euch allen, dass es nur Gutes ist!



(Im Bild: Aperol Sprizz ;) )

Montag, 29. Dezember 2014

Just for me moments 52/2014

Grad habe ich gelesen, dass Pia die just for me moments ab dem nächsten Jahr in happy moments umbenennen will. Hier dürfen dann alle Momente festgehalten und präsentiert werden, die einen glücklich gemacht haben, sei es nur für einen selber alleine, mit der Familie, wie auch immer.

Mir kommt das sehr gelegen, denn meine just for me moments sind ja nicht so die häufigsten, das heißt aber nicht, dass es keine schönen Momente in meinem Leben gibt...

Letzte Woche war es wieder so. Keine Zeit für mich, bedingt durch Weihnachten und Ferien. Ich war einmal kurz im Sportstudio, eine kleine Joggingrunde. Ohne Bilder, da ich alles schnell zwischen die ganzen Weihnachtsvorbereitungen quetschen musste.

Schöne Momente gab es dafür eine Menge, z.B., als ich das neugeborene Baby einer guten Freundin im Arm halten durfte - noch keinen Tag alt! Oder Weihnachten an sich, das war bei uns dieses Jahr erstaunlich harmonisch, aber wenn ich dazu komme, dann gibt es noch einen Weihnachtsartikel in den nächsten Tagen.

Also, keine just for me moments dieses Jahr mehr, aber die Vorfreude auf die neuen happy moments im nächsten Jahr.

Dienstag, 23. Dezember 2014

Wo ist mein Mamagarten?!

Es gibt Tage, da will ich einfach nur in meinen Mamagarten. Und unter einem Ganztagsplatz geht da bitte mal nix. Gar nix.

Manchmal gibt es auch ganze Wochenenden, an denen ich in meinen Mamagarten will. Auch Ganztags. Wehe, wenn nicht.

Das letzte Wochenende war mal wieder so eins. Ich weiß gar nicht so genau, wo ich anfangen und wo aufhören soll. Der Samstag begann relativ harmlos. Die Kinder haben sehr lange ausgeschlafen, das ist bei uns 8 Uhr morgens. 8 Uhr finde ich total super, ich hätte es mir vor ein paar Monaten NIE träumen lassen, dass meine Kinder mal bis 8 Uhr schlafen! Ich bin ja mit allem zufrieden, was nicht 4.47 Uhr oder 5.21 Uhr ist, ehrlich! Von daher,  8 Uhr - genial! Alle standen gut gelaunt auf, und der Tag begann. Die Kinder waren aufgeregt, weil wir den Weihnachtsbaum kaufen wollten. Wie im letzten Jahr liefen wir rüber in den Freiburger Stadtteil Wiehre und kauften den Weihnachtsmarkt auf dem Wiehrebaum ... wie, ach ja, nein, Weihnachtsbaum auf dem Wiehremarkt, herrje, das ist echt zu viel Markt und Baum zur Zeit ...  



Wir tranken noch einen Kaffee, die Kinder aßen eine Butterbrezel, alles gut. Dann ging es auf dem Heimweg. Gemoser: los!

Wir hatten unseren Fahrradanhänger dabei, umgerüstet zum Jogger. Das ist so ein 1a Gefährt, damit kann man echt fast alles transportieren. Auch einen Weihnachtsbaum. Und wenn dann beide Kinder schreien und brüllen, dann auch noch ein Kind, während das zweite bei Papa auf den Schultern sitzt. Na ja. Die Anwohner und Passanten hat es gefreut. Letztes Jahr sahen wir auch schon so aus. 



Letztes Jahr wurde die Tochter von vorneherein vom Papa getragen und der Sohn lief und brüllte so lange, bis ich ihn auf den Anhänger setzte. Dieses Jahr brüllte die Tochter, die bei wirklich allen Gelegenheiten so was von aktiv ist, aber so bald es darum geht, von A nach B zu laufen, ist Schluss. Also, Tochter auf Papas Schultern, Sohn (der es sich dann natürlich nicht nehmen ließ, auch anzufangen zu heulen) auf den Hänger. Ab nach Hause.

Am Nachmittag war  Showtime für den Großen. Geplant war eine Tour in einen anderen Stadtteil, um an der Abschiedsfeier der bisherigen Inhaber unseres Stammcafés teilzunehmen, sie übergeben das Café an Nachfolger. Der Vorschlag löste große Begeisterung bei den Kindern aus. Unterwegs trafen wir zufällig noch eine gute Freundin mit Sohn-Kumpel, die sich spontan anschlossen, und ab da ging nichts mehr. Der Sohn schrie, brüllte, pöbelte, riss an der Weihnachtsdeko am Bahnhof, sprang auf den Sitz der Straßenbahn und rutschte an der Haltestange runter, usw. usw. Ich schaffte es relativ lange, ruhig zu bleiben und ihn wortlos bzw. mit kurzen Ansagen von den Orten des Geschehens zu entfernen. Aber als sich alles immer weiter steigerte, platzte mir der Kragen, und ich glaube, es weiß jetzt das ganze Freiburger Rieselfeld, dass ich am letzten Samstag mit dem Verhalten meines Sohnes eher unzufrieden war.

Die Stimmung besserte sich dann irgendwann übrigens schlagartig. Aber vorher - oh mann.

Sonntag war von Anfang an der Wurm drin. Die Kinder haben beim Frühstück genörgelt und geheult, dann war der Mann mit ihnen ein Stündchen draußen und ich war beim joggen.

Am Nachmittag wollten wir einen Ausflug in den Schwarzwald machen, bis dahin war die Zeit kaum rumzukriegen. Als wir endlich on the road waren und dann in Schluchsee ankamen, war es Zeit für die Tochter. Sie sollte eine Strecke von ca. 150 m zu Fuß zurücklegen und hat den ganzen Ort zusammengeschrien. Ich schreibe den ganzen Ort, und ich MEINE den ganzen Ort. Dementsprechend lange hat alles gedauert.

Wir haben uns dann alle eher durch den Nachmittag gequält. Ein minikleines bisschen Schnee lag, das hat wenigstens den Sohn erfreut. 



Ich hoffe über die Feiertage inständig auf bessere Laune in diesem Hause, ansonsten nehme ich das Feiertagsbetreuungsangebot im Mamagarten in Anspruch. Ganztags!

Montag, 22. Dezember 2014

Just for me moments 51/2014

Nachdem ich mir vorletzte Woche fest vorgenommen hatte, in der folgenden Woche mal wieder bewusst etwas für mich zu tun, ging das ganze am Sonntag wieder den Bach runter. Mittelohrentzündung bei der Tochter, die sogar antibiotisch behandelt werden musste und obstruktive Bronchitis. Hurra. So kamen wir immerhin nach doch einigen Wochen endlich mal wieder dazu, die Notfallpraxis am Freiburger Josefskrankenhaus zu besuchen, höhöhö.

Montag musste die Tochter also mit zum Zahnarzt. Ich wollte den Termin ungern absagen, und zum Glück hat es auch gut geklappt, sie hat während der Behandlung begeistert das Ganze mit dem dort auf dem Schreibtisch stehenden Playmobil-Zahnarzt mit Patient nachgespielt ;)

Immerhin, am Dienstagmorgen habe ich mir beide Kids in den Fahrradanhänger gepackt, den Großen beim Kindergarten abgeladen und bin mit der Tochter eine Runde gejoggt. So hatte ich wenigstens Bewegung.

Mittwoch konnte die Tochter wieder in den Kindergarten. Ich habe die Zeit genutzt und schnell die restlichen Weihnachtsgeschenke besorgt. Just for the kids, not for me...

Donnerstag bin ich schnell ins Sportstudio gedüst. Just for me moment!


Und immerhin mindestens 231 Kalorien verbrannt ;)

Freitag war ein guter Tag, denn ich hatte ein Fridate mit der lieben Britta in der Cafébar V.Lenz! Milchkaffee, Croissant und ein süßes Baby rundeten das Treffen quasi ab ;)



Freitag Abend habe ich einen hier schon länger zugeschnitten liegenden Herzbuben für meine Tochter genäht. Ich bin nach wie vor so begeistert von dem tollen Schnitt von Fred von Soho! Und ganz bald wird auch mal die Herzdame folgen, ich freue mich schon!


Am Sonntag Vormittag kam ich dann endlich mal wieder zu einer Joggingrunde OHNE nörgelndes Kind. 

Meine just for me moments der letzten Woche - mehr gibt es bei Pia zu lesen.

Montag, 15. Dezember 2014

Just for me moments 50/2014

Ach du Schreck! Einmal nicht mitgemacht, und schon hätte ich fast die just for me moments vergessen! So was!

Aber nun. Nachdem ich mir letzte Woche eine spontane Pause gegönnt habe, möchte ich diese Woche gerne wieder berichten, was ich so an schönen Dingen für mich getan habe. Leider sind kaum Bilder dabei, ich gelobe Besserung!

Wir hatten Besuch von der Oma aka meine Mutter! Das sind immer schöne Tage, an denen alles nicht ganz so hektisch abläuft, einfach weil ich im Alltag mal Unterstützung habe, sonst ja eher selten...


... zum Beispiel hier beim Backen des Geburtstagskuchen für die Tochter ;)

Der Mann und ich haben den Babysitter for free gleich mal ausgenutzt und sind am Samstag essen gegangen. Gans, das musste es für den Mann unbedingt sein. Und da das nicht so meins ist, ich aber gerne die Beilagen wie Rotkohl, Knödel und Maronen esse, waren auch alle zufrieden ;) 

Am Dienstag war ich mit meiner Mutter frühstücken - das ist mittlerweile quasi mein Standardgeburtstagsgeschenk an sie, eine Einladung zum Frühstück. Lecker war es und sehr entspannt!

Genäht habe ich auch, und zwar Kumpel-Piraten-Shirts für den Sohn und seinen Kumpel! Tata:


Dem Sohn passt seines gut, ich hoffe, seinem Freund auch! Bin sehr gespannt!

Das war es schon - zum Sport bin ich nicht gekommen, aber gut, das soll nächste Woche besser werden!

Schöne just for me Moments sammelt wieder Pia auf ihrem Blog www.mamamiez.de. Viel Spaß beim lesen!


Freitag, 12. Dezember 2014

12 von 12 im Dezember

Ach herrje, heute ist ja der 12., und wer hätte es fast vergessen?! Genau. Ich. Dabei wollte ich doch unbedingt wieder dabei sein bei Caros 12 von 12.. Und dann wird es eh schon ein Tag, der sich eher unspektakulär gibt. Na mal sehen, was ich so schönes an Bildern zusammen kriege :)

Heute morgen hätte ich es eigentlich merken müssen, dass der zwölfte ist, denn die Kids haben ja das zwölfte Türchen am Adventskalender geöffnet. Dieses Jahr gibt es hier ganz normale, gekaufte Milka Adventskalender, denn irgendwie habe ich im ganzen Geburtstags- usw. -stress es nicht geschafft, selbst befüllte Kalender herzustellen. Aber egal, die Kinder freuen sich eh am meisten über ein Stück Schokolade am Morgen ;)


Nach dem Tochtergeburtstag und der Nutzung unseres Esstisches als Geburtstagstisch, konnte ich heute die Adventsdeko wieder aufstellen, tata!


Nebenbei etwas aufräumen. Die Tochter hat von der Lieblingsfreundin eine Kasse zum Geburtstag bekommen, und BEIDE meine Kinder gehen darauf so was von ab... Unglaublich!


Geburtstag hat auch die eine Gruppenerzieherin aus der Gruppe meiner Kinder. Da habe ich flott noch ein Geschenkchen besorgt.


Heute Nachmittag geht es zum Schwimmen. Taschenpackchaos!



Kinder abgeholt und auf Richtung Schwimmbad!


Eine ist noch eingeschlafen auf dem Weg...


Dort angekommen testet der Sohn seine im Schwimmkurs neu erworbenen Kenntnisse im weiterführenden Kurs. Klappt gut, somit kann er nach den Ferien mitmachen.

Nach dem Schwimmen warm anziehen und ab zum Auto!


Ein bisschen hüsteln und schnüpfeln die Kinder zur Zeit. Nicht soooo schlimm, wir konnten ja auch zum Schwimmen, aber trotzdem wird gleich noch inhaliert - ich schwöre darauf!


Heute gibt es bei uns ausnahmsweise mal Fleisch, nämlich Hähnchencurry.



Schon fast fertig, fehlt nur noch das Gemüse, welches ich immer ganz zum Schluss kurz in der Currysauce koche -legga!!!



Und endlich, endlich ist unser Becks-Bild wieder da! Das Original war einem kleinen Rabauken zum Opfer gefallen;) Aber jetzt haben wir ein neues, hurra!!


Das waren meine unspektakulären 13 von 12 im Dezember! Allen noch eine schöne restliche Adventszeit!

Rollerdiebstahl

Jetzt hat es uns erwischt. Dem Sohn ist sein Roller geklaut worden. Quasi uns unter der Nase weg. Und ich bin stinksauerwütendtraurigentsetzt!!!

Das Ganze ist schon zwei Wochen her, vor lauter Ärger kann ich aber erst jetzt darüber schreiben. 

Der Sohn hat den Roller letztes Jahr von seiner Oma zum Geburtstag bekommen. Etwas Vernünftiges sollte es sein, damit er den Roller dann später auch noch für den Schulweg nutzen kann. Ein Hudora Big Wheel in schwarz-silber-rot wurde es, und sogar ich bin damit ein paar Mal in die Stadt gefahren.
Vor zwei Wochen dann hatten wir wie immer die Fahrzeuge dabei, der Sohn den Roller, die Tochter das Laufrad. Als wir uns vom Spielplatz auf den Heimweg machen wollten, waren die Kinder schon fast am Auto angekommen, als sie dann doch noch mal ihren Freunden hinterher flitzten. Ich transportiere immer das Laufrad im Kofferraum meines Autos, den Roller klappe ich zusammen und lege ihn auf den Beifahrersitz. Da ich in dem Moment den Kofferraum schon geöffnet hatte, lud ich das Laufrad der Tochter schnell ein und schloss den Kofferraum. Dann sah ich zu, dass ich hinter den Kindern hinterher kam, denn die waren auf eine nicht besonders niedrige Mauer geklettert und rannten auf dieser nun ihren Freunden hinterher. Der Roller blieb neben meinem Auto liegen, auf einem kleinen Grünstreifen zwischen Auto und Fußgängerweg.

Die Kinder hatten ihre Freunde erreicht und spielten noch einen kleinen Moment Feuerwehrmann (von der besagten Mauer an einem daneben stehenden Schild auf den Gehweg runter rutschen...). Wir waren ca. 100-150 m vom Auto entfernt, in Sichtweite. Nach ungefähr 3 Minuten hatten sowohl ich, als auch die Mama der anderen Kinder die kleinen Feuerwehrmänner von der Notwendigkeit des Heimkehrens überzeugt. Es war ca. 17.40 Uhr, als schon dunkel.

Auf dem kurzen Weg zum Auto kamen uns zwei Mädchen auf Rollern (!) entgegen, die bei unserem Anblick ordentlich Gas gaben - ob da das eine was mit dem anderen zu tun hatte, kann ich nicht sagen,  da es mir nur so nebenbei auffiel, mir war in dem Moment ja noch nicht klar, dass der Roller des Sohns verschwunden sein würde, als wir das Auto erreichten. Aber das war er dann leider. Weg, geklaut, einfach so mitgenommen. Innerhalb von ein paar Minuten. Hätte ich mich einmal umgedreht und richtig hingesehen, ich hätte es auch im Dunkeln erkennen können, wenn sich da jemand gebückt und den Roller mitgenommen hätte, ich war ja nicht weit weg.

Mir fielen dann die Mädchen wieder ein, aber die waren um eine der nächsten Ecken verschwunden, und wie gesagt, ich will auf keinen Fall jemanden beschuldigen, aber man hätte ja mal gucken können, vielleicht hätten sie auch was gesehen... Ich habe die Kinder schnell ins Auto verfrachtet und wir sind ein paar Runden gefahren, aber nichts war zu finden.

So schnell kann das gehen. Der Sohn war bzw. ist immer noch natürlich total traurig und enttäuscht. Und ich kann das einfach nicht begreifen. Natürlich weiß ich, dass viel geklaut wird. Selbstverständlich ist es komplett dämlich, so ein Fahrzeug nicht zu sichern. Aber ja, in dem Moment sah ich nur meine zwei auf der Mauer und wollte so schnell wie möglich hinterher, was sicher richtig war. Und wie kann man denn bloß einem Kind den Roller klauen?!?!

Außerdem haben die Kinder, wenn wir uns auf dem Spielplatz treffen IMMER alle Roller oder Lauf- bzw. Fahrräder dabei, und so lange wir uns auf dem Spielplatz befinden,  schließ NIEMAND da irgend etwas ab. Da wäre es auch ein Leichtes, sich zu bedienen, wenn wir uns vielleicht gerade mal alle an einer anderen Ecke des Spielplatzes befinden.

Das alles bringt den Roller nicht wieder, und nun wird es wohl der Weihnachtsmann sein, der sich erbarmt. Der Sohn sollte eigentlich nächstes Jahr mit dem Roller zur Schule fahren, so er denn nicht zu Fuß gehen will. Und besonders schlimm für ihn ist es momentan natürlich, dass er der einzige ist, der auf dem Spielplatz kein Fahrzeug hat. Das zieht wieder Ärger, Wut, Tränen und aggressives Verhalten nach sich. Ich kann ihn da sehr gut verstehen.

Den neuen Roller werden wir auf jeden Fall irgendwie irgendwo kennzeichnen, so dass man im Fall der Fälle beweisen könnte, dass es sich um unseren Roller handelt. Und eine Freundin meinte gestern noch zusätzlich, dass ein großer Name darauf vielleicht abschreckt, da denke ich jetzt auch drüber nach. Ein Schloss werde ich für den Roller ebenfalls anschaffen.

Auf jeden Fall darf mir der Rollerdieb nicht in die Finger geraten.

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Wieder da mit Geburtsbericht!

So langsam melde ich mich mal wieder zurück in Klein-Bloggersdorf (Hallo Nachbarn, vor allem Frau Ringelmiez!). Wir hatten ja ein paar Tage Besuch von meiner Mutter aka Oma, und am 10.12. haben wir den dritten Geburtstag der Tochter gefeiert. Drei Jahre alt ist sie jetzt schon. Unglaublich. Und damit sie hier nicht vernachlässigt wird, kommt auch ihr Geburtsbericht, bevor ich in den nächsten Tagen darüber berichten werde, was wir in den letzten Tagen hier so angestellt haben.

Wie auch beim Sohn hatte ich beim zweiten Kind wieder das Problem, dass das Baby ab ca. der 25. Schwangerschaftswoche mit dem Wachstum hinterherhing. Der Dopplerultraschall zeigte, dass die Versorgung wieder nicht so toll war, also das Ganze noch einmal: regelmäßige Kontrollen, CTG, Ultraschall, abwarten. Dieses Mal war ich etwas gelassener, trotzdem war es wieder ein doofes Gefühl, nicht zu wissen, was als nächstes kommt. Und auch wieder die Angst, dass die Versorgung irgendwann komplett stagniert und ich das nicht merke - die Tochter war eh in den letzten Wochen eher ruhig in ihrer Höhle, obwohl sie durch die geringe Größe ja noch genug Platz hatte.

So war ich gar nicht mal so böse, als es dann an einem Freitag hieß, in der folgenden Woche noch zweimal Kontrolle beim Gynäkologen, und dann am Freitag Ankunft im Krankenhaus zur Einleitung. Zusätzliches Plus war, dass so meine Mutter ganz locker am Donnerstag davor anreisen konnte, und die Betreuung des Sohnes gesichert war.

Die Untersuchungen in den nächsten Tagen zeigten dann sogar einen schon fast geburtsreifen Befund (Zitat Gyn: "Dann hoffen Sie mal, dass ihr Kind noch wartet, bis die Oma da ist, um sich um den Bruder zu kümmern!" ...), so dass einer Einleitung auch gar nichts im Wege stand.

Am Freitag morgen haben der Mann und ich uns auf den Weg gemacht. Erstmal haben wir noch schön im Café gefrühstückt und die Ruhe vor dem Sturm genossen ;)

Im Krankenhaus angekommen das übliche Prozedere. CTG, Untersuchung und alles noch einmal besprechen. Glücklicherweise fiel mir da, aber auch erst da ein, dass die Geburt vom Sohn voll doof war, so von null auf hundert in ein paar Sekunden und dann Baby nach 47 Minuten da. Also haben wir beschlossen, mit einer niedrigen Dosierung der Tabletten zu beginnen und mal zu schauen, was so passiert. Relativ bald zeigten sich dann auch leichte Wehen, aber so wirklich war da noch nichts. Am Nachmittag hat dann die Hebamme empfohlen, über Nacht zu pausieren und am nächsten Tag mit der Einleitung weiter zu machen. Das war auch okay so. Ich hatte die ganze Nacht über leichte Wehen, so dass ich nicht so richtig schlafen konnte, aber immerhin ein bisschen zur Ruhe kam.

Der Lohn dafür zeigte sich am nächsten Morgen: die Hebamme sagte nach der Untersuchung und der nächsten Tablette zu mir "Na dann holen Sie mal ihren Mann und suchen sich einen Kreißsaal aus, den verlassen Sie dann heute nicht mehr ohne Baby, Muttermund 6 cm offen!". Hurra!

Der Vormittag im Kreißsaal war tatsächlich eher entspannt. Die Wehen wurden, nachdem die Fruchtblase platzte, deutlich stärker und die Hebamme hat auch noch mit dem Wehentropf nachgeholfen. Und trotzdem habe ich mir die ganze Zeit, auch, als es in die Übergangsphase und dann in die Presswehen ging gedacht, dass das doch jetzt grad genau so läuft, wie ich es mir vorgestellt habe und dass DAS jetzt die Entschädigung für die verkorkste erste Geburt ist.

Ich hatte eine tolle Hebamme im Kreißsaal, die mich alles hat so machen lassen, wie ich es wollte. Die meiste Zeit habe ich sie gar nicht bemerkt, trotzdem wusste ich, dass sie da war. Ganz toll! Ab der Übergangsphase bat ich sie, mir das Kopfteil des Bettes hochzustellen, da konnte ich mich ranhängen und so waren alle Wehen natürlich kein Spaziergang, aber zu ertragen.

Um 16.11 Uhr war unsere kleine Süße dann da. Da wir bis zum Schluss nicht zu 100% gewusst haben, ob es wirklich ein Mädchen wird, war meine erste Frage natürlich genau DAS ;) Der Mann kam hinter dem Kreißsaalbett hervorgekrochen und musste einen Moment überlegen ;)

Mit 47 cm und 2.520 Gramm war die Tochter genau 2 cm größer und 220 Gramm schwerer, als ihr Bruder. Trotzdem ein kleines Kind, aber sofort topfit mit 1a APGAR Werten, so dass wir unser Baby dieses Mal gleich mitnehmen durften auf die Wochenbettstation, sie musste nicht auf die Neugeborenenintensivstation. Wir mussten zwar noch ein paar Tage zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben, aber egal, es lief ja alles bestens, und der Kleinen ging es super.

Ja, und jetzt ist das alles schon drei Jahre her... Wo ist nur die Zeit geblieben?!

Montag, 8. Dezember 2014

Spontane Blogpause statt just for me moments!

Eigentlich ist heut ja Montag, also just for me moments Tag. Aber da wir gerade Besuch von meiner Mutter aka der Oma haben und ich das letzte Wochenende sooo eingespannt war beim Adventsbazar des Kindergartens, habe ich mich jetzt für einen kleinen Blogurlaub entschieden, den ich hier wenigstens kurz ankündigen will.

Nach dem Geburtstag der Tochter am Mittwoch geht es dann weiter :)

Allen ein paar schöne Tage bis dahin!

Montag, 1. Dezember 2014

Just for me moments 48/2014

Letzte Woche sah es mit Momenten für mich nicht so sehr toll aus. Es war einfach viel zu tun, vor allem in Sachen Kindergarten und Elternbeirat war ich etwas unterwegs (wobei das wirklich sehr viel Spaß macht und glücklicherweise mit sehr netten Leuten verbunden ist ;) ).

Zur Ruhe gekommen bin ich eigentlich nur einmal kurz am Dienstag Vormittag, als mich eine liebe Bekannte besucht hat - mit Baby :) Also einmal kurz durchatmen, nett unterhalten, Baby begucken, und dann weiter!

Immerhin, am Mittwoch habe ich es zwischen diversen Dingen, die alle bis 9.15 Uhr morgens erledigt sein wollten geschafft, auf einen schnellen Kaffee zum Starbucks reinzuspringen. Also mal wieder ein Kaffeebildchen ...

 
Oh, ich hab gekleckert!
 
Und natürlich habe ich ein bisschen was genäht. Die Tochter braucht dringend neue Shirts, hier wird grad von der Größe her alles gesprengt. So habe ich die Chance genutzt, ein bisschen was von dem wunderschönen Hamburger Liebe Jersey zu verarbeiten, den ich auf dem Stoffmarkt gekauft habe. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Der Schnitt ist wieder der "easy Shirt" Schnitt von Leni Pepunkt. 


 
Der Stoff ist einfach so toll. Wunderbare Qualität, toll zu verarbeiten. Ich habe hier ja auch noch einen Meter davon in blau rumliegen.... :)
 
Für den Sohn ist ein Herzbube nach dem Schnitt von Fred von Soho entstanden, und ich muss sagen, ich bin begeistert! Das Ebook hat Pia auf ihrem Blog und in unserer Nähgruppe bei Facebook so sehr beworben, dass ich es mir auch kaufen musste. Und es ist einfach nur ein Traum. Toll zu nähen, und vor allem ENDLICH mal ein Schnitt für Jungs, der wirklich was her macht, nicht nur einfach ein Langarmpulli oder ein Hoodie. In der Kapuzenversion werde ich den Herzbuben sicher auch noch nähen, aber die Kragenversion ist so klasse (vor allem für Mütter, die schon so tolle Diskussionen mit ihren Söhnen über Kapuzenpullis mit ohne Kapuze hatten, wie ich).


Der graue Sweatstoff ist von Karstadt und lag hier schon eine ganze Weile rum. Da er nicht so sehr dehnbar ist, hatte ich immer noch darauf gewartet, eine gute Verwendung für ihn zu finden, und da ist sie. Die Sternchenapplikation konnte ich mir nicht verkneifen, kam aber gut an. Sogar mein Mann hat mal was Selbstgenähtes gelobt, hey yeah!

Größe 104 für die Tochter ist auch bereits ausgedruckt, und das Schwesterchen vom Herzbuben, die Herzdame, befindet sich selbstverständlich auch schon auf meinem PC ;)

Das waren meine wenigen just for me moments der letzten Woche - ich hoffe, ihr findet mehr bei Pia!