Donnerstag, 31. Juli 2014

Blogdschungel

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So langsam steige ich immer mehr durch. Aber so ganz noch nicht ;) Immerhin sollte man meinen Blog jetzt auch auf Bloglovin finden können...

Mittwoch, 30. Juli 2014

Wo ist der Sommer?!

Die letzte Zeit war es hart für Sommerfans im sonnigen Freiburg im Breisgau. Denn der Sommer macht sich grad ganz schön rar. Definitiv, wir hatten 2014 ein 1a Frühjahr, ganz im Gegensatz zum letzten Jahr (da mag ich gar nicht dran zurückdenken..), und auch schon wirklich schöne und warme Tage. Aber in den letzten Wochen?

 
Als wir heute zum Spielplatz aufbrachen, war es tatsächlich einigermaßen trocken (von oben). Dort angekommen nieselte es so vor sich hin - bis Starkregen einsetzte, der den Spielplatz innerhalb von ein paar Minuten komplett unter Wasser setzte und dafür sorgte, dass wir alle (zumindest ich...) nass bis auf die Haut waren, trotz Regensachen.
 
Nun muss man ja dazu sagen, dass das den Kids zum Glück eigentlich nichts ausmacht. Die Freude über die heute so fix entstandenen Seen und Bäche war riesig. Den Sohn und seine Kumpels habe ich ein paar Mal von einem kleinen Steg in die Superduperriesenpfütze springen sehen, als wäre es ein Einmeterbrett...
 
 

Sogar das 11 Monate alte Baby meiner Freundin hat sich quasi in die Fluten gestürzt - an dieser Stelle ein fettes Dankeschön an den Erfinder der Matschhosen ;)

 
 
Trotzdem merke ich, dass die Kinder auch etwas enttäuscht sind, vor allem der Sohn wartet darauf, dass es mal wieder möglich ist, ein paar Tage nacheinander in kurzer Hose und T-Shirt das Haus zu verlassen. Die Tochter fragt mich morgens regelmäßig danach, ob sie heute ein Kleidchen anziehen kann, in letzter Zeit musste ich das oft verneinen, und sie steigt dann mit muffeligem Gesichtchen und unter lautem Gezeter in ihre Gummistiefel.
 
Ich selber habe eigentlich auch kein Problem mit Regen, obwohl mein Mann mich gerne als "Wetternörgler" bezeichnet. Wir gehen auch bei Regen eigentlich IMMER raus, man kann sich ja entsprechend anziehen. Ich finde es einfach nur unglaublich nervig, dieses ganze Angetüdel der Regeklamotten, nass wird man trotzdem, dann abends alles in die Wäsche, aufhängen, am nächsten Tag ist es noch nicht richtig trocken, usw. usw. ... Und ganz ehrlich gesagt hätte ich im Juli doch gerne anderes Wetter ;) Ich vertrage Hitze glücklicherweise gut, genauso wie die Kids.
 
Aber gut, genug gejammert.. Ab morgen soll es aufwärts gehen. Und wenigstens fühlt man sich bei Dauerstarkregen nicht genötigt, sich abends auf die Terrasse zu setzen und kann sich anderen Dingen widmen. In den nächsten Tagen möchte ich gerne noch ein paar Nähprojekte umsetzen. Eine Erzieherin der Krippe, in die die Tochter dreimal die Woche geht, wird die Einrichtung verlassen, sie soll für sich und ihre kleine Tochter Loops im Mama-Tochter-Partnerlook bekommen. Der Loop in Kindergröße ist bereits fertig - und jetzt gefällt mir die Farbkombi der beiden Stoffe dummerweise so gut, dass ich mir eventuell auch noch genauso einen nähen muss... Mal sehen. Bis dahin und in diesem Sinne ...
 
 
... swing on :)
 
 
Ach und: das mit den Fotos und einer eventuell etwas schöneren Anordnung übe ich noch.




Montag, 28. Juli 2014

Abschied nehmen

Morgen ist es leider soweit: für den Sohn wird es die letzte Musikstunde bei unserer heiß geliebten "Musiklehrerin" sein, sie wird in ein paar Monaten nach Ecuador auswandern. "Musiklehrerin" in "" deshalb, weil das natürlich kein Unterricht in dem Sinne war, zumindest habe ich es nie so empfunden. Auch der Begriff  "musikalische Früherziehung" ist nicht so ganz meiner, das klingt so streng, und die Kinder haben immer einen solchen Spaß in diesen Stunden gehabt. Aber vielleicht, oder ganz bestimmt, ist es auch das, was ihr mit ihrer mitreißenden Art einfach immer gut gelungen ist, nämlich den Kindern Spaß an Musik zu vermitteln.
 
Meine Kinder (und mich) hat sie ein paar Jahre begleitet, um so schwerer fällt uns allen der Abschied. In den letzten Tagen hieß es dann Fotos machen, Karte basteln, Geschenk besorgen, schmissigen Text für die Karte überlegen usw. Was schenkt man einem Auswanderer zum Abschied? Möglichst nichts Großes ;) Somit haben wir uns für einen Gutschein für das Restaurant Süden in Freiburg/Vauban entschieden.
 
 
 

Zusätzlich erwartet uns Eltern dann morgen noch eine kleine Vorführung der Kinder - da beim Sohn das Ganze schon seit einiger Zeit ohne Eltern läuft, bin ich sehr gespannt.
 
Ich würde mich freuen, wenn meine Kinder auch weiterhin in Berührung mit Musik bleiben. Für mich selber war und ist Musik immer sehr wichtig, und zumindest beim Sohn sehe ich da wirklich ein gewisses Talent. Momentan ist er noch sehr davon überzeugt, dass er bei NIEMANDEM anders Musik machen möchte, als bei seiner bisherigen Musiklehrerin. Und da wir im Oktober den Kindergarten wechseln, womit genug Neues auf die Kinder zukommt, und ich auch noch nicht weiß, wie es dann Ende des Jahres/Anfang des nächsten Jahres mit meinen Arbeitszeiten aussieht, macht es nicht viel Sinn, jetzt nach etwas anderem zu suchen. Vielleicht gut, dass erstmal alles etwas sacken kann.
 
Sehr erfreulich am heutigen Tage war die Tatsache, dass die liebe ringelmiez Geburtstag hat (ja, ich find das gut ;)!) und wir zwei Stündchen schön zusammen auf der Terrasse des Café Vlenz gesessen haben - beide Kinder in der Betreuung, und ich habe richtig gemerkt, dass es mir mal ganz gut getan hat, einen Vormittag lang abzuschalten und nicht von einem Termin zur nächsten Verpflichtung und/oder umgekehrt zu hetzen.. 
 

Samstag, 26. Juli 2014

Night out and rainy days

Seit kurzem haben wir eine ganz wunderbare Babysitterin. Das war - gelinde gesagt - sauschwer, die zu finden. Ich könnte jetzt hier ausholen und seitenlang über nicht beantwortete Mails, geplatzte Treffen und was weiß ich noch alles schreiben. Führt ja aber zu nix, und wir haben sie ja jetzt, und hoffen, dass sie uns lange erhalten bleibt. Letztendlich kam es über eine Empfehlung einer guten Freundin. Und was soll ich sagen. Die Kinder lieben sie und haben sich schon beim ersten "Versuch" problemlos von ihr ins Bett verfrachten lassen. Ich hatte da zwar wenig Bedenken und habe auch kein Problem, meine Kinder "alleine zu lassen", wenn ich sie in guten Händen weiß, ich bin da nicht so die Übermutter. Aber wie gesagt, diese Hände erst einmal zu finden... Und schön ist es doch, wenn dann klar ist, dass es allen Spaß gemacht hat, den Kindern und der Babysitterin auch.

Wir haben den  Großteil des Abends dann bei Antipasti, Rotwein und Nudeln beim Italiener verbracht.








Danach ging es noch in den Irish Pub, und dann um 23.30 Uhr nach Hause. Auch, wenn ich mich 
heute fühle, als wäre es 3.30 Uhr gewesen - es ist doch schön, mal wieder regelmäßig abends zu 
zweit auszugehen!

Der Sonntag begann dann mit Regen. Es ging auch mit Regen weiter. Und nachdem ich dann mit den Kids morgens durch den Regen gedüst war? Richtig! Regen! Überraschung! Momentan treffen da zwei Dinge aufeinander, die beide allein schon unausweichlich Regen auslösen, gemeinsam kann es dann wahrscheinlich nicht anders, als einfach nur regnen. Denn a) ist Wochenende. Da regnet es ja eh gerne. Und b) ist grad ZMF , und eine der ersten Regeln, die ich 2007 als Neufreiburgerin von meinen Kollegen gelernt habe war ZMF = Regen - oft hat es gepasst.

Aber das haut uns ja alles nicht um, auch wenn ich es Ende Juli doch lieber anders hätte. So haben wir den Bächlebooten noch etwas Auslauf gegönnt. 

 
Wie man sieht, machen die sich auch außerhalb der Bächle ganz gut :) Für den Straßenbahnfan, wie der Sohn einer ist natürlich total fett, das Ganze!
 
Und jetzt sind wir gespannt, wie der Regen .. äh, das Wochenende morgen weiter geht.


Freitag, 25. Juli 2014

Ein Ganztagsplatz im Mamagarten...

...das ist etwas, was ich manchmal gerne hätte. Denn da stelle ich es mir sehr schön vor. Wunderschön! Nur Mamas, niemand, der eine Apfelsssoallää braucht oder geschaukelt werden will, oder sich grad wieder mit 'nem Kumpel diverse Schimpfwörter an den Kopf haut. Kein Gequengel, kein Gejammer. Dafür aber eine Kaffeemaschine, free W-LAN, vielleicht ein kleines Sportstudio angegliedert?!

Aus gegebenem Anlass muss ich jetzt und hier darauf hinweisen: BITTE so etwas immer mit dem berühmten Augenzwinkern lesen und auf die Ironie zwischen den Zeilen achten :) Man könnte natürlich da jetzt reininterpretieren, dass ich mich hier mit meinen Kindern unwohl fühle und das alles doof finde. So ist das natürlich nicht.

An irgendeinem schönen Tag vor einem Jahr, vielleicht etwas früher, vielleicht etwas später, da war ich dann aber doch relativ genervt von dem typischen Familienalltag. Vollkommen normal. Und da fiel dann eben die Bemerkung, dass ich mir bald mal einen Ganztagsplatz im Mamagarten suchen werde. Wenn hier nicht endlich Ruhe herrscht! So. Mama hat gesprochen.

Großes Erstaunen beim Sohn. Oh, ein Mamagarten? Cool! Darf ich da auch mit hinkommen? Nein, denn ich darf als Mama ja auch nicht in den Kindergarten. Och, aber ich will gern mit, da sind dann ganz viele Mamas? Super!

Usw.

Dass es eigentlich keine Mamagärten gibt, haben wir natürlich geklärt. Aber es ist mittlerweile hier zu einer Art "Familienschnack" geworden, und wenn ich mein Verlangen nach dem Mamagarten ankündige, dann wissen meine zwei Chaoten zumindest grundsätzlich, dass es an der Zeit ist, mindestens einen Gang zurückzuschalten. Klappt manchmal auch...

Hilfe, Nähvirus!

Ich gebe es zu, seit Januar diesen Jahres bin ich vom Nähvirus befallen. Und momentan ist keine Besserung in Sicht. Hätte mir das mal jemand ein paar Monate vorher gesagt. Pf. Ich und nähen? Denkste. Wo geht denn so ein Nähmaschinendingens überhaupt an? Außerdem sitzt das Trauma aus dem Handarbeitsunterricht aus der Grundschule tief.

Aber - immer wieder diese ganzen Kinderklamotten, die mir dann doch irgendwie nicht gefallen. Klar, es gibt auch viel schönes. Aber ich wünschte mir auch was individuelles. Und überhaupt, nähen nicht so viele Leute Sachen selber? Vielleicht kann ich es ja mal versuchen. Kann ja höchstens schief gehen.

Gesagt, getan. Meine erste Nähmaschine hielt Einzug. Zu teuer sollte sie nicht sein, falls sie nach zwei Nähten im Schrank verschwinden sollte. Und dann ging es los, und was soll ich sagen, mittlerweile bin ich Besitzerin diverser Ebooks, habe ein zwar kleines, aber nettes Stofflager angelegt, und meine liebe W6 hat sogar ein Schwesterchen in Form einer Overlockmaschine bekommen. Und natürlich haben meine Kinder eine schöne Kollektion selbst genähter Sachen in ihren Schränken. Das Beste am Ganzen: sie freuen sich darüber und sind stolz darauf, dass Mama das genäht hat - und ich dann ganz ehrlich auch :)

Und - ein eigenes Label musste es jetzt auch sein. Ich mag ja lustige Wortspielchen, und mit meinem Namen geht das auch ganz gut...

 
 
Jetzt fehlt eigentlich auch nur noch endlich mal was für mich selber.... Wenn es soweit ist, werde ich es hier präsentieren :)

Der erste Post....

...ließ jetzt doch länger auf sich warten, denn zwischendurch hatte ich die Befürchtung, dass, bis ich durch dieses ganze Bloggedöns durchgestiegen bin ich eh schon mindestens 80 sein werde und es dann nicht mehr viel zu berichten gibt....

Aber nun, hier ist er, mein persönlicher Blog! Mit dem Gedanken gespielt habe ich schon lange. So viele tolle Blogs gibt es, die ich gerne lese (und die auch nach und nach im Blogroll auftauchen werden). Und jetzt will ich auch mal etwas mitmischen. Um die mal ganz normalen, mal außergewöhnlichen Geschichten aus unserem Leben mit anderen Leuten zu teilen. Vielleicht sogar mal zum (gemeinsamen) Nachlesen und Erinnern für meine Kinder.

Bis es mir hier bezüglich Design und Outfit so richtig gefällt, wird es wohl noch etwas dauern, grrrr. Nichts desto trotz fange ich hiermit mal an und freue ich, wenn die Seite dem ein oder anderen gefällt :)